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Schweizerische
Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin Sektion
Gyn/Geb (SGUMGG) |
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Societé
Suisse d’Ultrasons en Médicine
Séction
Gyn/Obstét (SSUMGO) |
Donnerstag,
30.1.2003 13.15 Uhr – 14.45 Uhr
Ort:
Kleiner Hörsaal Ost B HOER, Universitätsspital Zürich
Begrüssung
Dr.
R.C. Müller begrüsst die anwesenden Mitglieder und legt die Liste der
entschuldigten Mitglieder auf.
Abnahme
des Protokolls der GV vom 7.2.02
Das
Protokoll der GV vom 7.2.2002 wird genehmigt
Bericht
des Präsidenten
Dr.
R.C. Müller berichtet über die zwei Hauptereignisse im Vereinsjahr und über
den Verlauf der Aufbauarbeiten. Der detaillierte Bericht ist auf der Homepage
der SGUMGG veröffentlicht.
Bericht
des Kassiers 2002
Dr.
M. Bajka präsentiert die Jahresrechnung 2002, die wiederum mit einem Gewinn
abschliesst. Verschiedene stark ins Gewicht fallende Rechnungen, budgetiert
für 2002, werden allerdings erst im laufenden Jahr fällig, was den
ausgewiesenen Gewinn deutlich relativiert. Die Revisorenberichte werden
verlesen. Die Rechnung wird einstimmig genehmigt.
Rechnung/Festsetzung
des Budgets 2003 und des Mitgliederbeitrages
Bei gleichbleibenden Mitgliederbeiträgen (Fr. 50.--) wird für das gegenwärtig laufende Jahr mit einem kleinen Verlust gerechnet.
Wahlen
Der
gesamte Vorstand wird en globo für weitere 2 Jahre durch Wiederwahl ohne
Gegenstimme bestätigt.
Dr.
Patrick Rittmann wird nach kurzer Vorstellung neu in den Vorstand gewählt.
Sein Aufgabengebiet umfasst die Koordination der Themen und des Zeitpunktes
der Durchführung der Ultraschallkurse in der Schweiz im Bereich der
Gynäkologie und Geburtshilfe. Bei fehlenden Themenbereichen sollen geeignete
Institutionen dazu motiviert werden, entsprechende Kurse anzubieten. Zusammen
mit Dr. Villars wird er für die Publikation der Kursdaten auf der Homepage
sorgen. Mit der Zeit soll ein Kurskonzept Schweiz entstehen.
Dr.
Rittmann wird von der Versammlung ohne Gegenstimme gewählt.
Die
12 Neueintritte in die SGUMGG werden en globo ohne Gegenstimme akzeptiert.
Die Kursleiter- und Tutorenliste wird in der vorliegenden Form und den ergänzenden Listeneinträgen aus der Mamma-Arbeitsgruppe zur Publikaton auf der Hompage akzeptiert. Zusätzlich soll die Subspezialität angegeben werden. Änderungen und Ergänzungen können dem Vorstand der SGUMGG gemeldet werden.
TARMED, aktueller Stand
Gemäss
Pierre Villars gibt es keine wesentliche Neuigkeiten im Bereich Tarmed. Einzig
soll die Einführung im ambulanten Bereich nach neuesten Angaben auf 1.1.2004
geschehen. Er macht weiter darauf aufmerksam, dass in einem ersten Schritt zur
Tarmed-Einführung jede Ärztin/jeder Arzt im Sinne der Besitzstandswahrung
bisher verwendete Tätigkeiten deklarieren kann. Insbesondere gilt dies für
unsere Mitglieder bei folgenden Tarmed Positionen: 30.3930 bis 30.3980.
Berichte
aus den Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe
Romandie (Y.Vial)
Eine erste Sitzung hat stattgefunden. Eine
weitere ist geplant.
Gyn. US (M. Bajka)
Die AG Gynäkologische Sonographie war im Jahr 2002 am gesamtschweizerischen Treffen der SGUM in Davos und am Dreiländertreffen in Basel aktiv beteiligt. Erfreulich war ein überdurchschnittliches Interesse an den Themen zu vermerken. In Absprache mit den KollegInnen aus Basel und Bern ist ein weiterer Kurs in Gynäkologische Sonographie im Jahr 2003 geplant. Mit grosser Freude konnte Ende 2002 die französische Übersetzung des Leitfaden „Gynäkologische Sonographie“ in Druck gegeben werden. Alle Sektionsmitglieder wohnhaft in der Romandie erhalten ein Exemplar demnächst zugeschickt. Weiteren interessierten Mitgliedern der Sektion steht auf Anfrage ein persönliches Exemplar gratis zu (Bestellungen bitte an Frau A. Benyamini, Fällanden). Im Verkauf kann der Leitfaden wie die dt. Version für sFr. 15.-- pro Exemplar erworben werden (Bestellung wie oben).
Homepage (P. Villars)
Über den weiteren Ausbau (Protokolle, Formulare, Broschüren ) wurde
berichtet.
EDV (R.C. Müller),
Es hat keine Sitzung stattgefunden.
Weiter- u. Fortbildung (P.Dürig)
Dr. Dürig hat sich abgemeldet. Es liegt kein Bericht vor.
Rezertifizierung
SS-Ultraschall; Stand der Diskussionen
Der ZV der
FMH besteht auf einer Rezertifizierung und einem Massnahmen-Katalog. Es wird
aber auf eine Minimalzahl an Untersuchungen verzichtet. Dafür muss ein
Logbuch geführt und die darin enthaltenen Daten müssen an eine zentrale
Datensammelstelle übermittelt werden. Die Daten können per E-Mail direkt aus
einem Ultraschallprogramm übermittelt werden. Alternativ können die Daten
auch über eine Eingabemaske via Internet eingetippt werden. Eine
Übermittlung mittels Formular ohne EDV wird gemäss dem Konzept
kostenpflichtig möglich sein. Die Daten stehen dann anonymisiert für weitere
Auswertungen zur Verfügung. Ein zentrales Anliegen ist es, dem Einsender der
Daten einen möglichst direkten Feedback über die gelieferten Daten zu geben.
Aufgrund der gelieferten Daten soll die Kommission Schwangerschaftsultraschall
weiter Bilddaten zu den Fällen anfordern können.
Nach der Vorstellung der Fakten resultiert eine engagierte Diskussion, was dem
Praktiker zugemutet werden kann. Der Druck seitens der FMH und der
Landesregierung ist erheblich, sodass wir gezwungen sind, eine Form der
Qualitätssicherung im Hinblick auf die Rezertifizierung einzuführen. Auf der
einen Seite ist bei den Teilnehmern eine gewisse Skepsis gegenüber dem
Vorgehen zu verspüren (Anschaffungskosten für Hard- und Software,
Zeitaufwand, Datenschutz, Art und Weise der Verarbeitung der zu erwartenden
grossen Datenmengen). Auf der anderen Seite wird die Möglichkeit einer
Datenerhebung und einer Datenauswertung mit dem Ziel eines qualitativ
hochstehenden Schwangerschaftsultraschalls begrüsst. Die Auswertung der Daten
sollte von einem wissenschaftlichen Beirat überwacht werden, da von
verschiedenen Institutionen in der Schweiz medizinische Daten gesammelt
würden, die von zweifelhaftem Wert für eine Auswertung seien.
Organisation
des Nackentransparenz-Screenings in der Schweiz
Die SGGG erteilte an Professor Holzgreve u. Dr. P Kuhn den Auftrag ein Konzept für die Schweiz auszuarbeiten.
PD S. Tercanli präsentiert den zur Zeit diskutierten Themenbereich:
- Erstellen einer Broschüre
- Auswahl der Software zur Risikoevaluierung
- Gesamtkonzept für Zusammenarbeit, (Ärzte, Laboratorien, Genetik)
- Zertifizierung der Ärzte/innen (Voraussetzung: Inhaber des Fertigkeitsausweises Schwangerschaftsultraschall)
-
Begleitende
Qualitätssicherung/Datenbank/Audit/wissenschaftliche Bewertung der Effizienz
Bildung einer Standardkommission
Förderung von Ultraschall-Simulatoren
Die SGGG stellt in Aussicht, mehrere Simulatoren (ca. 3) in der Schweiz zu finanzieren. Gesucht sind Standorte, die einen Ultraschall-Simulator betreuen und die Benützung einem grösseren Personenkreis ermöglichen können. Für die SGUMGG ist es ein erklärtes Ziel, den Einsatz von Simulatoren zu fördern. Sie stellt ebenfalls Gelder bereit. Interessierte Kreise können sich beim Präsidenten melden.
Geplante Kurse und Kongresse 2003, Umfrage
Bis jetzt sind nur die Ultraschallkurse aus Bern bekannt. Es werden keine neuen Kursdaten bekanntgegeben.
Mitteilungen
Keine
Für die Richtigkeit des Protokolls
Dr.med. R.C.Müller